Die Tauschbörse fastload.tv. versucht laut netzwelt.de seine Nutzer auf eine dreiste Art und Weise abzuzocken. Das Unternehmen verschickt Schreiben worin man vorgibt das man Gegenstand einer “Ermittlungsanfrage der Generalstaatsanwaltschaft in einem Strafverfahren” sei. Da man aber nicht auskunftspflichtig sei und seine Nutzer schützen möchte, werde man dem Anliegen nicht nachkommen.
Harken an der ganzen Sache
Man soll rund 350 EUR für Rechtsberatung und Übersetzungen bezahlen und dazu noch eine Unterlassungserklärung unterzeichnen. Dann wäre die Sache erledigt. Käme man dem “Service” nicht nach drohen deutlich höhere Summen.
Rechtsanwalt Otto Freiherr Grote aus Köln dazu:
“Grundsätzlich sei es zwar möglich, dass eine Staatsanwaltschaft Rechtshilfeersuchen an Behörden im Ausland stellt. Bei Ermittlungen wegen Urheberrechtsverletzungen gegen die einzelnen Tauschbörsennutzer ist dies aber nicht gängige Praxis.” (Quelle netzwelt.de)
Abgelegt unter : Ratgeber Internet | Mit Tag(s) versehen: abzocke, fastload.tv, tauschbörse